NaNoWriMo die 2., oder: Wie schreibe ich ein paar Kurzgeschichten in 30 Tagen? – Teil 3

Es hat nicht gereicht. Es war sogar noch deutlich weniger als im letzten Jahr. Aber es ist rum und wir können nun wieder in die Normalität zurückkehren.

Was habe ich gelernt? Einiges. Zum Beispiel, dass ich manche Sachen lieber von Hand schreibe. So schaffe ich dann mühelos 300 Wörter pro Tag. Das ist nicht viel, schon klar. Aber ich glaube ich muss mir eingestehen, dass „Kleinvieh macht auch Mist“ eines meiner Mottos, Motti, Motten (was ist die Mehrzahl von Motto?) für’s Schreiben werden wird.

Planung ist nötig. Das habe ich auch begriffen. Ich werde mich künftig also mal so richtig mit 3 Akt, 7 Punkt etc beschäftigen müssen. Ich kann zwar schön vor mich hinschwafeln wenn ich aus dem Bauch heraus schreibe, aber eine Geschichte kommt dadurch nicht zustande. Geschweige denn ein Roman. Gutes Beispiel aus der Praxis: Seit über 2 Jahren versuche ich nun eine Geschichte über eine … – naja, eine Geschichte halt – zu schreiben. Ich pack’s irgendwie nicht. Vor kurzem habe ich dann angefangen, die ersten groben Ideen mal meiner grossen Kleinen zu erzählen. Natürlich war es holprig und ich musste dauernd improvisieren. Aber sie hörte mir zu. Und sie wollte mehr. Jeder schreibende Vater wird nachvollziehen können, wie man sich dabei fühlt. Erklären kann ich es jetzt grade nicht. Nur soviel: Dieses Gefühl ist der Hammer! Trotzdem habe ich gemerkt, dass ich wissen muss wohin die Reise geht.

Wieder einmal habe ich also im November etwas über das Schreiben gelernt. Und das ist auch der NaNoWriMo. Nicht nur die 50’000 und der Spass. Wenn man offen an die Sache rangeht lernt man auch dazu.

In diesem Sinne: Bis zum NaNoWriMo 2013!

NaNoWriMo die 2., oder: Wie schreibe ich ein paar Kurzgeschichten in 30 Tagen? – Teil 2

Also, den Schnitt von 1667 Wörtern pro Tag erreichen zu wollen habe ich längst aufgegeben. Vermutlich schneide ich sogar noch schlechter ab als letztes Jahr. Und soll ich euch noch was sagen? Das ist mir egal. 😉

Es ist nämlich so. Beim Versuch Wörter runter zu reissen sind mir zwei Dinge aufgefallen:

1. Es ist zwar nett ganz viele Wörter zu schreiben. Aber die Hälfte bis zwei Drittel davon sind eh Schrott …

2. Ich habe mit einer Kurzgeschichte, die, oder besser deren Titel, mir schon lange im Kopf rumspukt das Experiment unternommen, mal wieder von Hand zu schreiben. Ich hätte das nie gedacht, aber es kommt mir vor, als ob das Geschriebene eine ganz andere Qualität hat. Mal abgesehen davon, dass ich mich nicht so oft verschreibe wie vertippe. Ich meine es war Gregor Fischer, der mir seit längerem erstmals wieder den Floh in den Kopf gesetzt hat mit der Hand zu schreiben. Also, mit dem Stift eigentlich. Denn mit den Händen schreibe ich auch jetzt.

Und das habe ich gemacht. Natürlich komme ich so nie auf die geforderten 1667 Wörter, geschweige denn noch mehr. Aber mich will das Gefühl nicht los lassen, dass es sich hierbei um „besseren“ Text handelt. Natürlich ist das subjektiv und keine Aufforderung an andere das nachzumachen. Aber eine Empfehlung ist es schon. Probiert’s mal wieder aus. Kommt gar nicht schlecht. Und vermutlich spielt sogar die Wahl des Schreibutensils eine nicht zu unterschätzende Rolle.

Meine aktuelle Kurzgeschichte auf jeden Fall, die wird von Hand geschrieben. Sch… auf den Wordcount.

NaNoWriMo die 2., oder: Wie schreibe ich ein paar Kurzgeschichten in 30 Tagen?

Ziel ist es, während 30 Tagen 50’000 Wörter zu schreiben. Nicht einfach Nonsens, es soll schon eine Geschichte sein. Oder wie in meinem Fall mehrere Kurze. Kurzgeschichten also.

Mein aktuelles Projekt heisst bezeichnenderweise auch Anthologie
Dort kann man auch gleich den täglichen Fortschritt überwachen.

Soviel mal dazu. Viel wird hier in den nächsten Tagen nicht zu lesen sein. Jedes Wort hier ist ein Wort weniger dort. Und das muss während des NaNoWriMo ja nicht sein, oder? 😉

27225 oder: Der Monat der Schreibwütigen ist vorbei!

„Was? Du hast die 50’000 Wörter nicht geschafft?“

„Ja wie, hast du jetzt etwa verloren?“

„Och, das tut mir leid, echt, du hast dich doch bestimmt so darauf gefreut …“

 

So oder ähnlich könnten wohl Kommentare lauten. Ich kann nicht sagen, dass es mir völlig egal ist. Ich dachte zuerst wirklich, dass ich das schaffen könnte. Hätte ich vielleicht auch gekonnt, wenn ich konsequenter gewesen wäre. Aber für mich war diese ganze Sache in erster Linie ein Versuch. „Kann ich mich einen Monat lang regelmässig hinsetzen und so viel schreiben, wie ich noch nie vorher für eine Geschichte, einen Text, geschrieben habe?“. Die Antwortet lautet: Jein.

Es ist nicht so, dass ich wirklich jeden Tag geschrieben habe. Aber die allermeisten davon. An 21 Tagen konnte ich mich tatsächlich hinsetzen und was tun. An neun habe ich es aus unterschiedlichen Gründen nicht geschafft. Hätte ich es geschafft, wäre ich wohl auf knapp 40’000 Wörter gekommen, so waren es 27’225. Das ergibt einen Schnitt von gut 900 Wörtern pro Tag.

Nun weiss ich, DAS kann ich schaffen. Damit kann ich künftig rechnen ohne dabei grösseren Stress zu bekommen. Da ich mein Geld ja (noch 😉 ) nicht mit Schreiben verdiene kann ich mir diesen Luxus erlauben, nicht mehr schreiben zu müssen.

Mir hat es, unabhängig davon, wieviel ich nun geschrieben habe, dennoch viel gebracht. Ich habe einiges über meine Vorlieben beim Schreiben gelernt. Auch z.B., dass ich an der Tastatur ganz anders schreibe als mit Stift und Papier. Das mag vielleicht seltsam klingen, aber abhängig davon WAS ich schreibe hat das eine Bedeutung. Ich schreibe mit Stift konzentrierter, weil langsamer. Ich mache weniger Fehler, und wenn, einfach durchstreichen und weiterschreiben. An der Tastatur kann ich das nicht. Da gibt es eine Blockade. Sobald ich beim Tippen merke, dass ich einen Fehler gemacht habe muss ich ihn korrigieren, ich kann ihn nicht stehen lassen. Das würde mich dann dauernd beschäftigen und ich könnte mich nicht mehr 100 %-ig auf den Text konzentrieren. Das Korrigieren selber reisst mich aber auch schon ein bisschen aus dem Schreibfluss … Also, wenns gleich beim ersten Mal klappen soll gibts für mich nur Papier und Stift. Allerdings wollte ich einen Roman nicht von Hand schreiben müssen. Da beneide ich die Schriftsteller der Vergangenheit überhaupt nicht. Vielleicht wäre aber auch das mal einen Versuch wert?

Was bleibt am letzten Novembertag im Jahr 2011 also zu sagen: Ziel verfehlt und trotzdem angekommen. Ich empfehle jedem der ernsthaft erwägt ein Buch zu schreiben, mal an einem solchen oder ähnlichen Experiment teilzunehmen. ES LOHNT SICH!

Woche 2 ist rum – Beinahe-Abbruch

Die letzte Woche war ziemlich harzig. Immerhin haben wir bereits Mittwoch und ich habe noch nichts geschrieben. Bin natürlich deutlich im Rückstand, konnte jedoch heute etwas aufholen und einen neuen Rekord habe ich auch erreicht.

Die Zahlen für Woche drei:

W3/T1/Mo: 0 Wörter. Kein Kommentar
Update: W3/T2/Di: 0 Wörter. Siehe Vorgestern.
Update: W3/T3/Mi: 2381 Wörter. Neuer Rekord. Morgen toppen? Muss wohl … 😉
Update: W3/T4/Do: 1123 Wörter. Nicht der Hit, aber dafür ist der weitere Verlauf jetzt klarer. Und die 20’000 sind geknackt!
Update: W3/T5/Fr: 1318 Wörter. Leicht über dem Durchschnitt, aber nicht berauschend.
Update: W3/T6/Sa: 1484 Wörter. Nochmal eine Steigerung. Wenn es jetzt täglich so weitergeht, habe ich noch eine Chance. 😉
Update: W3/T7/So: 1572 Wörter. Steigerung. Keine Lust zu rechnen. Lass mich überraschen.

Woche 1 ist rum – Ein Rückblick und wie es weitergeht

Nachdem ich nun letzte Woche so gut angefangen habe – durchschnittlich, aber weit besser als ich gedacht hätte – kam ich am Wochenende überhaupt nicht dazu zu schreiben. Ziemlich frustrierend kann ich euch sagen. Zu wissen man „sollte“ eigentlich, aber packts einfach nicht.

Naja, seis drum, ändern kann ich daran nichts. Mit der Hand am Pflug schaut man nicht zurück, jedenfalls nicht, wenn man es richtig machen will. Vorne, die Zukunft, das Morgen, da will ich hin. Und der Start in die zweite Woche war gar kein so schlechter. Mit einem neuen Rekord gestartet und das aktuelle Kapitel ist noch nicht fertig. Manche Themen scheinen sich nämlich geradezu „aufzublähen“, wohingegen andere nur mit Müh und Not genug Fleisch auf die Knochen bekommen um überhaupt als eigenständiges Kapitel bestehen zu können.

Aber nun mal zu den Zahlen für Woche zwei:

W2/T1/Mo: 1871 Wörter. Yippieh-2!

Schauen wir mal, wo wir morgen um eine ähnliche Zeit stehen. 😉

Update: W2/T2/Di: 1920 Wörter. Neuer Rekord! Und ich habe die 10’000 Wörter Marke geknackt.

Update: W2/T3/Mi: 682 Wörter. Unter aller Kanone … Aber heute geht nichts mehr.

Update: W2/T4/Do: 1491. Mehr sage ich heute nicht dazu *Augenzufall*

Update: W2/T5/Fr: 1060. Musste aufhören, habe Sätze wie „Die Magier können nicht mit dem Auto verweigern, weil die Versicherung nicht zahlt.“ geschrieben. Im Sitzen eingeschlafen.

Update: W2/T6/Sa: 932. Wenig, aber deutlich mehr als letzten Samstag. Muss nächste Woche einen Spurt einlegen. Langsam packt mich das Fieber und der Wunsch zu schreiben lässt mich in Gedanken immer häufiger am Laptop sitzen.

Update: W2/T7/So: 1781. Das erste Mal seit fünf Tagen verkleinert sich mein Rückstand wieder. Nach 13 Tagen habe ich einen Drittel der benötigten Wörter zusammen. Nicht ganz so, wie ich es mir vorgestellt habe, aber immerhin, es geht wieder bergauf.

1842 oder: Der Monat der Schreibwütigen hat begonnen!

Ich kann euch sagen, es ein geiles Gefühl. Sorry, aber mir fällt grad kein besseres Wort ein. Nicht sehr eloquent, ich weiss. 😉

Auf jeden Fall ist es irre toll zu sehen, das man das Tagesziel nicht nur erreicht, sondern sogar übertroffen hat, was ich mir nach den ersten zwei harzigen Schreibsitzungen heute im Zug nicht hätte träumen lassen. Es ist erstaunlich wie sich auf einmal die Schleusen öffnen wenn man konsequent nicht bewertet, sondern einfach schreibt. Ruckzug waren die Seiten sechs bis neun gefüllt.

Morgen gehts dann an das erste Kapitel, oder das zweite, wenn man das heutige als erstes zählen möchte. Einem Tipp folgend habe ich mir 30 Häppchen zurechtgelegt. Einen richtigen Plot habe ich nicht. Natürlich weiss ich, was ich schreiben will, wer darin vorkommen soll und was die tun und lassen sollen. Aber heute kamen bereits zwei weitere Personen hinzug und es ergaben sich auf einmal neue Möglichkeiten. WÄHREND des Schreibens, nicht während des Hirnens und Plottens.

Nichts gegen einen Plan, aber mir scheint, als ob ich nicht der „ausschliesslich Planende“ Schreiber bin. Dem kreativen Chaos die Zügel etwas locker zu lassen scheint eine gute Wahl (man kann es auch „Ich habe keine Ahnung wie ich plotten soll“ oder „Faulheit“ nennen) gewesen zu sein. Die nächsten 29 Tage werdens zeigen.

Fortsetzung folgt…

Zahlen und Updates

W1/T1/Di: 1842 Wörter. Yippieh!

Update W1/T2/Mi: 1624 Wörter, also Tagessoll heute knapp verfehlt.

Update W1/T3/Do: 1757 Wörter. Knapp darüber, aber nicht so knapp wie gestern verfehlt.

Update W1/T4/Fr: 1676 Wörter. Nein, ich habe sie nicht abgezählt, aber ich mag einfach nimma heute.

NaNoWriMo, oder: Wie schreibe ich einen Roman in 30 Tagen?

Zuerst einmal: Nein, der Roman wird natürlich nicht nach 30 Tagen schon Druck- und Verlegereif sein. Aber er sollte zumindest zu Papier gebracht werden.

Ziel ist es, während 30 Tagen 50’000 Wörter zu schreiben. Nicht einfach Nonsens, es soll schon eine Geschichte sein.

Hier mal die URL zu meiner Seite, damit man den Fortschritt auch täglich überwachen kann: NaNoWriMo

Der Grund für diese Bekanntmachung ist ganz einfach: Es wird einem geraten das zu tun, weil die Schande, nicht bis zum Schluss durchgehalten zu haben dann umso grösser ist. Also: ICH SCHREIBE EINEN ROMAN! So, jetzt wisst ihr es. 😉

Updates folgen.