Neues Lesen

In einem früheren Beitrag habe ich mir ja überlegt, vielleicht einen Kindle zu kaufen. Zumindest vorläufig habe ich mich allerdings umentschieden.

Die Vorgeschichte

Es war einmal vor etwa zweieinhalb Jahren, da besass ich einen PRS-505 von Sony. Das Ding war langsam, das Display „matschig“ (im Sinne von „Wenn die Sonne draufscheint sehe ich darauf weniger vom Text als auf einem auf Hochglanz polierten Spiegel) und das einzig einfache und intuitive an seiner Bedienung war der Stromschalter.

Die Gegenwart

Seit einigen Wochen überlege ich mir ernsthaft einen EBook Reader zu kaufen. Nur: Welches Modell? Zu kaufen gibt es die meisten EBooks natürlich bei Amazon. Aber reicht das? Der Kindle kommt nämlich nicht oder nur unzureichend mit .pdf und .epub Files zurecht. Ja, das Kindle-Lese-Universum ist äusserst komfortabel, aber reicht das? Ich habe einige .pdf Files auf meiner Festplatte (Rollenspiel, freie Werke, beruflich relevante Dokumente) die ich gerne mobil haben möchte. „Jahaa, du hast doch ein Smartphone oder einen Laptop. Wo ist das Problem?“ Ja, wo ist es? Ganz einfach: Viel zu klein um vernünftig lesen zu können und viel zu schwer um vernünftig …

Und dann war da dieses Angebot. Ein Sony PRS-T2 für weniger als € 100.-. Neu und inklusive sechs Bücher (drei davon aus einem vorgegebenen Pool wählbar. Zugeschlagen.

Erste Erfahrung

Wo ich früher in der Zeit, die der Reader brauchte um umzublättern eine halbe Seite gelesen hätte, ist der Reader heute schneller als ich eine echte Seite umblättern könnte. Er ist intuitiv bedienbar, wozu sicher der Tochscreen und die wenigen grundlegenden Hardware Buttons beitragen (Vorblättern, Zurückblättern, Home, Back, Menu).

Erstaunt war ich über die Möglichkeit Notizen zu machen. Entweder mit einer OnScreen Tastatur oder handschriftlich mit einem mitgelieferten Stift. -> Kleiner Kritikpunkt: Der Stift lässt sich nicht am Gerät befestigen.

Software

Ich bin ja kein Freund von DRM. Ich habe noch nicht ausprobiert, ob ich mit Calibre auch DRM-geschützte EBooks auf’s Gerät bekomme. Falls ja ist die mitgelieferte Software ganz schnell gelöscht. Wenn man wie ich öfter mit gewöhnlichen .pdf Files zu tun hat, wird man die Möglichkeiten die einem Calibre bietet sehr zu schätzen wissen und bald nicht mehr missen wollen. Darauf möchte ich hier allerdings nicht näher eingehen.

Erstes Fazit

Nach einer guten Woche lässt sich natürlich noch nicht soviel sagen. Aber ein Bisschen. Das Gerät ist leicht, ich kann tatsächlich auch bei Sonnenschein noch lesen usw. Es ist nicht perfekt, aber wie Carl Jung so schön gesagt hat: „Perfection belongs to the Gods; the most we can hope for is excellence.“ („Perfektion ist den Göttern vorbehalten, wir können nur auf Vorzüglichkeit hoffen.“ Sorry, ich habe versucht „excellence“ zu übersetzen … Wenn jemand eine passendere Übersetzung kennt, bitte in die Kommentare damit.)

Verglichen mit dem alten PRS-505 scheint sich Sony an diesem Ziel zu orientieren. Was kann man mehr erwarten?

 

Ich freue mich auf eure Kommentare.

Kindle, aber welcher? Oder gar ein 7-Zoll Tablet?

Der Marcus und der Jürgen haben ihren „Senf“ ja schon dazugegeben und damit auch gleich das mögliche Spektrum an Meinungen abgesteckt.

Nun würde mich jedoch interessieren, was für mich das bessere Gerät wäre. Warum soll ich auf einen Touchscreen verzichten? Oder auf die leicht von beiden Seiten zu erreichenden „Blättertasten“?

Immerhin besteht auch ein Preisunterschied von € 50.- Damit könnte man sich auch schon wieder das eine und/oder andere e-book kaufen.

Machen wir es doch mal ganz altmodisch, mit einer Pro- und Contra-Liste:
Kindle Pro:

– Preis
– Gewicht
– Passt in sämtliches Zubehört
– Blättern geht denkbar einfach mit den links und rechts angebrachten Tasten

Kindle Contra:

– Kein Touch Screen
– Keine Audiofähigkeiten
– Kein Zugang zu Wikipedia und Wörterbuch(?)
– Kein Wörterbuch! => Grosser Nachteil.

Kindle Touch Pro und Contra -> Ändert oben einfach das Vorzeichen. Ausnahme: Akkulaufzeit. Die ist bei beiden sehr lang.

Und wenn ich mir die Liste so anschaue … Alles was der Touch zusätzlich kann, kann mein Handy auch, und besser sogar. Und das habe ich schon. Wie ist eure Meinung dazu?

Ach ja, und dann gäbe es noch die Alternative des 7-Zoll Tablets. Jaja, TFT ich weiss. Und ja, bei hellem Sonnenlicht ist es nicht schön darauf zu lesen. Aber wenn ich ehrlich bin, bei hellem Sonnenschein ist auch ein Buch oder ein e-book Reader nicht wirklich augenschonend. Die weissen Seiten sind dann so grell, dass ich nichts erkenne.
Also, sagt mir eure Meinung, was ihr darüber denkt. Es interessiert mich und bringt mich sicherlich ein Stück weiter.

Zusammen oder getrennt?

Ich habe mir mal überlegt, ob es Sinn macht, „Dinge“ zusammen zu legen oder für jede Aufgabe ein separates, dediziertes Tool/Werkzeug/Gerät zu haben. Die einfache Antwort: Manchmal ja, manchmal nein.

Beispiel Handy. Ich bin nunmehr zum Schluss gekommen, dass es sinnvoll und sicherer ist, mit einem „Dummy“-Handy durch die Gegend zu laufen. Nein, ich bin nicht paranoid, aber mag mir auch nicht dauernd Gedanken darüber machen, wem ich jetzt grade „mitteile“, wo ich mich befinde, wo ich vorher war und was diese Dinger heute sonst noch so von sich und über einen selbst preisgeben.

Beispiel Blog. Soll ich für jedes Thema (Bücher allgemein und Rezis im Speziellen / Traveller, das Rollenspiel / Mehr oder weniger privates und sonstiges) je einen eigenen Blog unterhalten oder den Lesern zumuten, sich das rauszupicken was sie interessiert und „angeht“? Zur Zeit tendiere ich, was unschwer erkennbar ist, zu Letzterem. Der Grund ist ganz einfach: Nur ein Drittel der notwendigen Wartungsarbeiten, Updates, nur einen Login mit PW merken, …

Bis auf weiteres werdet ihr, geschätzte Leser, euch also damit abfinden müssen, euch die Rosinen rauszupicken. Da ich hier aber eigentlich fast überhaupt gar keinen Spam verbreite sollte das nicht weiter schwierig sein. 😉

Hat jemand gute Gründe für die Trennung nach Gebieten/Interessen/Themen? Immer her damit, ich lerne gerne dazu.

ES IST DAAAAA!!!!!

Endlich ist es da, mein N810. Und es gefällt mir besser als erwartet. Ich kann sogar meine – die meisten zumindest – liebgewonnenen Palm Apps darauf laufen lassen. In einer VM zwar, aber immerhin.

Ich hätte ja das N900 gekauft, WENN ES DENN ENDLICH MAL KAUFBAR WÄRE IN DER SCHWEIZ!!! 🙁 Da kann ich nur sagen: Selber Schuld, Nokia.

Das lachende Auge ist aber gross genug um mir die Wehmut über das „entgangene“ N900 mehr als nur erträglich zu machen.

WLAN funktioniert super gut. Skype klappt einwandfrei. Die Installation von Software könnte einfacher nicht sein. Ja, und nach und nach finde ich mich auch mit bestimmten Eigenheiten des Gerätes sehr gut zurecht. Z.B. kann man während es via USB an den PC angeschlossen ist scheinbar nicht auf den internen Speicher zugreifen. Gut, über die Shell ginge es auch so, aber soweit bin ich noch nicht, dass ich die Shell benutzen müsste um zu erreichen was ich haben will.

Meine „Killerapplikation“ ist aber ganz klar die Textverarbeitung und der PDF Reader. Der Editor reicht vollkommen um unterwegs „umherfliegende Gedanken“ einzufangen und der Reader reicht, um .pdf Dokumente gut lesbar darzustellen. Bis zum jetzigen Zeitpunkt will ich gar nicht mehr … ausser ein bisschen spielen vielleicht 😉

Später mehr …