Kindle, aber welcher? Oder gar ein 7-Zoll Tablet?

Der Marcus und der Jürgen haben ihren „Senf“ ja schon dazugegeben und damit auch gleich das mögliche Spektrum an Meinungen abgesteckt.

Nun würde mich jedoch interessieren, was für mich das bessere Gerät wäre. Warum soll ich auf einen Touchscreen verzichten? Oder auf die leicht von beiden Seiten zu erreichenden „Blättertasten“?

Immerhin besteht auch ein Preisunterschied von € 50.- Damit könnte man sich auch schon wieder das eine und/oder andere e-book kaufen.

Machen wir es doch mal ganz altmodisch, mit einer Pro- und Contra-Liste:
Kindle Pro:

– Preis
– Gewicht
– Passt in sämtliches Zubehört
– Blättern geht denkbar einfach mit den links und rechts angebrachten Tasten

Kindle Contra:

– Kein Touch Screen
– Keine Audiofähigkeiten
– Kein Zugang zu Wikipedia und Wörterbuch(?)
– Kein Wörterbuch! => Grosser Nachteil.

Kindle Touch Pro und Contra -> Ändert oben einfach das Vorzeichen. Ausnahme: Akkulaufzeit. Die ist bei beiden sehr lang.

Und wenn ich mir die Liste so anschaue … Alles was der Touch zusätzlich kann, kann mein Handy auch, und besser sogar. Und das habe ich schon. Wie ist eure Meinung dazu?

Ach ja, und dann gäbe es noch die Alternative des 7-Zoll Tablets. Jaja, TFT ich weiss. Und ja, bei hellem Sonnenlicht ist es nicht schön darauf zu lesen. Aber wenn ich ehrlich bin, bei hellem Sonnenschein ist auch ein Buch oder ein e-book Reader nicht wirklich augenschonend. Die weissen Seiten sind dann so grell, dass ich nichts erkenne.
Also, sagt mir eure Meinung, was ihr darüber denkt. Es interessiert mich und bringt mich sicherlich ein Stück weiter.

[Rezi] „Bessere! Romane! Schreiben!“ von Stephan Waldscheidt

Zusammenfassung

Kurz: Ein Schreibratgeber, der dieser Bezeichnung gerecht wird.
Etwas länger: Es handelt sich bei „Bessere! Romane! Schreiben!“ nicht um ein Lehrbuch. Die einzelnen Kapitel können vielmehr jedes für sich gelesen werden. Man kann sich somit herauspicken, was man grade braucht. Trotzdem hatte ich beim Lesen den Eindruck, dass sowas wie ein roter Faden erkennbar ist. Dieser bindet einen jedoch nicht, er geleitet höchstens.

Meine Meinung

Der Ton ist von Beginn an witzig, ironisch, selbstironisch. Ich erhielt den Eindruck, dass Herr Waldscheidt das Thema des Buches sehr, sich selbst aber erfrischend wenig ernst nimmt. Das stimmt nicht, er nimmt sich schon ernst, aber nicht zu wichtig.
Es macht Spass das Buch zu lesen, sogar ohne den Anspruch unbedingt etwas lernen zu wollen.
Da mir, wie ich in letzter Zeit festgestellt habe, grade für Texte mit hoher Informationsdichte (Lehrbuch / Sachbuch etc.) Papier den Stoff leichter „vermitteln“ kann als es Bits und Bytes können, ist das E-Book für mich nicht ideal. Das tut dem Inhalt allerdings nicht den geringsten Abbruch. Die Entscheidung von Herrn Waldscheidt, diesen Stoff möglichst einfach möglichst vielen Lesern zugänglich zu machen ist sehr zu begrüssen. Ich hoffe sehr etwas davon in künftigen Romanen wieder zu erkennen.

Fazit

Für alle, die etwas über das Schreiben von Romanen (dazu-)lernen wollen ist dieses Büchlein (ca. 160 Seiten düften es etwa sein) sehr zu empfehlen. Manches habe ich als absoluter Neuling auf diesem Gebiet zwar schon gewusst oder zumindest davon gehört, aber vieles aus einem neuen Blickwinkel und nie Oberlehrerhaft. Die Tipps waren allesamt nachvollziehbar und haben mich in meinem aktuellen Projekt bereits weitergebracht. Allerdings hat die Lektüre von „Bessere! Romane! Schreiben!“ auch Fragen aufgeworfen. Was ja auch nicht schlecht ist, oder?
Empfehlung: Kaufen und Lesen. Die nicht mal € 3.- die dieses E-Book kostet sind eine lohnende Investition, und sei es nur wegen des Unterhaltungswerts. 😉

Titelbild "Bessere! Romane! Schreiben!" von Stephan Waldscheidt

Bessere! Romane! Schreiben!
Amazon (Kindle Edidtion) / 2011 / 279 KB (ca. 160 Seiten)
Stephan Waldscheidt