[BdB-Rezi] Bob, der Streuner

Wieder einmal eine Rezi die ich euch, meinen lieben Lesern, aufgrund der guten Idee hinter der Seite Blogg dein Buch präsentieren kann.

Wieder eine Mischung aus Teilen einer Autobiographie und einem Sachbuch. Autobiographie ist klar warum (Mann während Drogenentzug trifft und hilft Streuner, dem er und der ihm hilft. „Bob, der Streuner“ von James Bowen. Der Bastei Lübbe Verlag war diesmal so freundlich, mir ein Rezensionsexemplar zur Verfügung zu stellen. Meinen Dank an dieser Stelle.

Zu Kaufen gibt es dieses Buch beim Verlag direkt (siehe link oben) oder auch bei Amazon

Das Buch

Es ist ein Paperback mit Bob, der gar nicht mehr wie ein Streuner ausschaut, vornedrauf. Es zeigt deutlich, wer aus Sicht des Autors die Hauptperson in diesem Buch ist.

Und so beginnt es:

„Das Glück liegt auf der Strasse, sagt ein Sprichwort. Man muss es nur aufheben. Aber die meisten Menschen gehen achtlos daran vorüber.“

Zusammenfassung

Kurz: Ex Junkie trifft verwahrlosten Kater. Zuerst päppelt er ihn auf, dann umgekehrt.
Etwas länger: James Bowen hat viele Probleme. Eines davon ist seine Vergangenheit. Er ist ein Ex Junkie und hält sich als Strassenmusiker über Wasser. Ich möchte richtig verstanden werden, ich denke tatsächlich, dass das ein beinharter Job sein muss. Jedoch ist er, wie er selbst sagt, selbst schuld an seiner Situation. Auch hier bitte ich, mich nicht misszuverstehen. Genau diese Einstellung macht mir James Bowen sympathisch. Ich finde es schade und wenig hilfreich wenn immer die gleichen Geschichten runtergerasselt werden. Nur man selbst, nein, trägt natürlich keine Schuld. James sieht seine Situation klar vor sich: Wenn sich nicht bald was ändert, ist es nur eine Frage kurzer Zeit, dass es mit ihm zu Ende geht.
Und da trifft er Bob. Bob war zu jenem Zeitpunkt ein kümmerliches Häufchen Elend mit einigen wenigen Fellstellen, grade noch als Katze erkennbar. Und der liegt vor James‘ Wohnungstür. Ja, er wohnt nicht auf der Strasse, immerhin hat er sowas wie ein Einkommen und nimmt am Methadon Programm teil.
James Bowen beschreibt aus seiner Sicht, wie sich die Freundschaft zwischen Bob und ihm entwickelt und wie der Kater einen immer stärkeren und positiven Einfluss auf sein Leben ausübt. Das beginnt bei der Notwendigkeit eines strikten Tagesablaufs (schon mal einen geschlechtsreifen und unkastrierten Kater in der Wohnung gehabt? ) und hört nicht mit Arztbesuchen auf, die James zeigen, dass er gebraucht wird und letztlich sogar Verantwortung übernehmen muss.

Meine Meinung:

Obwohl klar ist, dass James Bowen das Buch nicht ohne Hilfe anderer geschrieben hat (er erwähnt selber an einer Stelle den Schriftsteller, mit dem er zusammengearbeitet hat), ist mir die Schreibe manchmal etwas zu einfach. Nicht die Sprache, die ist sehr gewählt. Herr Bowen legt für einen Strassenmusiker und Ex-Junkie Umgangsformen an den Tag, da könnte sich manch ein Schlipsträger ein paar dicke Scheiben von abschneiden.
Nein, was ich meine sind z.B. häufige Wiederholungen. Der ganze Text wirkt so, als ob nichts geplant ist, James einfach draufloserzählt was ich grade einfällt und der Ghostwriter dann mitschreibt. Und dabei wäre es natürlich natürlich, dass man sich wiederholt, es stört aber trotzdem.
Vom Inhalt kann ich sagen, dass ich solche Geschichten eigentlich schön, wenn zuweilen auch etwas kitschig finde. Nichts desto Trotz ist es schön zu sehen und zu lesen, wie Menschen ihr Leben wieder in den Griff bekommen. Dass sie dabei vermeintliche oder reale Hilfe von z.B. einer Katze bekommen ist Nebensache. Wichtig ist die Veränderung, die sowohl James als auch Bob, der im übrigen schon länger eine Youtube Berühmtheit ist, durchleben.
Man erlebt viele Hochs und auch einige Tiefs, denn es geht hier um reale Personen. Man schaut nicht nur zu, liesst das Buch und legt es wieder weg.

Fazit:

Für Freund von Katzen und einem guten und nicht allzukitschigen Happy End eine Kaufempfehlung. 4 Sterne.

Bob, der Streuner
Bastei Lübbe / 2013 / 252
James Bowen
ISBN: 978-3-404-60693-1

[BdB-Rezi] Jesus

Wieder einmal eine Rezi die ich euch, meinen lieben Lesern, aufgrund der guten Idee hinter der Seite Blogg dein Buch präsentieren kann.

„Jesus“ von Timothy Keller. Teils nacherzählte und erklärte Biographie, teils Lehrbuch.

Der Brunnen-Verlag war diesmal so freundlich, mir ein Rezensionsexemplar zur Verfügung zu stellen. Meinen Dank an dieser Stelle.

Zu Kaufen gibt es dieses Buch beim Verlag direkt (siehe link oben) oder auch bei Amazon

Das Buch

Ein Hardcover mit ziemlich auffälligem weissem Schutzumschlag. Die Vorderseite wird von zwei sehr markanten „Dingen“ gekrönt: Dem Namen Jesus (dem Titel des Buches) und einem Teil der Dornenkrone.

Und so beginnt es:

„Zu meiner Überraschung ist dem historischen Jesus in unserer Gesellschaft in den letzten Jahrzehnten ein zunehmendes Interesse zuteilgeworden.“

Zusammenfassung

Kurz: Jesus war ein Mann der Tat, nicht nur des Wortes.
Etwas länger: Wenn man Markus, einen Zeitgenossen von Petrus und dessen Schreiber / Sekretär zu Wort kommen lässt und sich mit diesen Worten intensiver beschäftigt merkt man schnell, dass Jesus nicht nur schöne Worte zu bieten hatte, sondern tat was er predigte. Diese Taten zeigt Timothy Keller der Reihe nach auf. Auf 250 Seiten vollbringt der Autor das Kunststück stichhaltige Belege für die Echtheit der Schilderungen im Markus Evangelium vorzubringen. Auch zeigt er auf, dass es zumindest äusserst unwahrscheinlich ist, dass damals nicht passierte was geschrieben steht. Viele der Stationen im Markus Evangelium, bzw. wie sie beleuchtet wurden werfen ein wohltuend realitätsbezogenes Licht auf Jesus. Der war kein abgehobener Guru oder ein religiöser Haarspalter. Er stand im Leben und zeigt uns, wie wir das unsere leben können und sollen, nämlich als Täter des Wortes Gottes.

Meine Meinung:

Ich höre oft Sätze wie „Ja natürlich, gewiss war er ein grosser Lehrer. Das bestreite ich ja gar nicht. Aber Gottes Sohn? Oder gar Gott selbst? Das zu glauben ist doch ein bisschen zuviel verlangt.“ oder „Wahrheit ist überall gleich, warum masst sich das Christentum (nicht etwa die Bibel oder Jesus) an, die Wahrheit für sich alleine gepachtet zu haben?“ Ist das so? Wer beim Namen Jesus ähnliches denkt, für den ist dieses Buch genau das Richtige. Aber Vorsicht, er oder sie könnte – bei unvoreingenommenem Geist – eines Besseren belehrt werden. Für wen Jesus der Erlöser ist, dem kann dieses Buch eine schöne neue Sichtweise auf den Sohn Gottes vermitteln. Eine wahrhaft lebendige Sichtweise. Denn genau das ist er, und das kommt in diesem Buch wunderbar durch: Lebendig. Und wer lebendig ist, der tut auch was. Nicht bloss atmen und verdauen.
Mich hat das Buch wieder angespornt, zu tun. Nicht in blinden Aktionismus zu verfallen, sondern mir Jesus als Beispiel und Vorbild zu nehmen. Er war friedfertig und langmütig. Das will ich auch sein. Er hat dort, wo es angebracht war, die Peitsche geschwungen, Tische umgeworfen und die Händler und Geldwechsler aus dem Tempel getrieben. Nun, am Temperament mangelt es vielleicht nicht, nur möchte ich es richtig kanalisiert wissen. Wie das geht? Der erste Schritt ist ganz einfach: Folge Jesus. Und dann wird es spannend. Glaubst du nicht? Dann habe ich für den Moment zwei Leseempfehlungen: Dieses Buch und DAS Buch. Du weisst schon, das meistverkaufte, von dem es (Teil)Übersetzungen in mehreren tausend Sprachen gibt und in vielen Haushalten traurig vor sich hinstaubt.

Fazit:

Kaufen, was sonst?

Jesus
Brunnen-Verlag / 2012 / 250 Seiten
Timothy Keller
ISBN: 978-3-765-51224-7

[BdB-Rezi] Isch geh Schulhof

Wieder einmal eine Rezi die ich euch, meinen lieben Lesern, aufgrund der guten Idee hinter der Seite Blogg dein Buch präsentieren kann.

Eine Mischung aus Teilen einer Autobiographie, Sachbuch, Zustandsbeschreibung deutscher Schulen in der Hauptstadt und Selbstfindung eines Lehrers, der doch keiner ist. Und irgendwie halt doch. „Isch geh Schulhof“ von Philipp Möller. Der Bastei Lübbe war diesmal so freundlich, mir ein Rezensionsexemplar zur Verfügung zu stellen. Meinen Dank an dieser Stelle.

Zu Kaufen gibt es dieses Buch beim Verlag direkt (siehe link oben) oder auch bei Amazon

Das Buch

Es ist ein Paperback mit einem Jungen im Graffiti Comic Style der auf einem Handy rumtippt oder -spielt. Dieses sehr schön gemachte Cover vermittelt einen guten ersten Eindruck dessen, mit welchen Menschen man es während der nächsten Tage des Lesens hauptsächlich zu tun bekommen wird.

Und so beginnt es:

„Der öffentliche Nahverkehr in Berlin ist immer eine Reise wert. Mit ein bisschen Glück kann man bei einer Fahrt mit den Verkehrsmitteln der Hauptstadt filmreife Szenen erleben.“

Zusammenfassung

Kurz: Herr (oder – Achtung Insider/Spoiler – Frau) Mülla geht freiwillsch Tigergrube. Vallah, dem krasse Typ überlebt.
Etwas länger: Philipp Möller ist Assistent der Schulleitung einer Berliner Schule. Als er dann die Möglichkeit erhält, an genau dieser Schule als Assistenzlehrer anzufangen geht er davon aus, dass es ihm als quasi Insider doch irgendwie leichter fallen müsste, diesen Job zu übernehmen. Er hat sich geirrt. Ohne sich jedoch davon beirren zu lassen zieht er das ganze während zwei unsicheren (welcher Assi Lehrer hat schon einen unbefristeten Vertrag?) Jahren durch. Er mausert sich zu einer Respektsperson für die meist sehr bildungsfernen Kids und findet heraus, dass zumindest einige lernen können und davon widerum einige sogar wollen, wenn man es nur richtig angeht. Aber irgendwann platzt selbst dem nettesten Menschen der Kragen …

Meine Meinung:

Herr Möller bringt seine Weltanschauung immer wieder zum Ausdruck (er ist Atheist), was er auch darf und können soll. Was jedoch unnötig ist, ist die Verunglimpfung jener Anschauungen, die von seiner abweichen bzw. ihrerseits einen Absolutheitsanspruch erheben. Es kam mir manchmal so vor, als ob er Glaube und Religion für die Bildungsmisere verantwortlich machen wolle. Das tut er nicht, und er erwähnt auch die tatsächlichen Gründe wie z.B. Sparwut an den falschen Stellen. Jedoch blieb mir persönlich immer ein schaler Nachgeschmack wenn er wieder mal gegen Religion gewettert hat. Soviel dazu.
Das Buch wird als witzig beworben. Ich musste häufiger den Kopf ob der anscheinend katastrophalen Bildungssituation an offenbar nicht wenigen Schulen schütteln. Lächeln jedoch nur selten, von Lachen ganz zu schweigen. Das, soviel habe ich zwischenzeitlich über den tatsächlichen Einfluss eines Autoren gelernt, ist jedoch kaum Herrn Möllers Schuld.
Der Stil ist dem Thema nicht ganz unangemessen locker, bisweilen flapsig. Ich vermute dahinter den Humor des Verzweifelnden. Jedenfalls wäre es mir sicherlich so ergangen. Eine solche Situation hält man kaum länger als ein halbes Jahr nur mit „Gutmenschsein“ aus. Dazu braucht es vielmehr Humor, ein ungeheuer dickes Fell und einen Glauben daran, dass die Menschen nicht einfach schlecht sind, von dem sich viele gläubige Menschen ein Stück abschneiden können. Obwohl sich Herrn Möllers Weltanschauung überhaupt nicht mit meiner vereinbaren lässt muss und kann ich ihm für seine Leistung Anerkennung zollen. Wenn es mehr solche Lehrer gäbe (geben könnte, denn irgendwer muss sie ja auch bezahlen), sähe es an den Schulen anders aus.

Fazit:

Wer sich einen nicht immer todernsten Überblick über die Zustände an Deutschen Schulen verschaffen will, dem sei dieses Buch ans Herz gelegt.
Etwas zurückhaltende Kaufempfehlung und zwischen 3 und 4 von 5 Sternen. Zu 4 hin tendierend.

Isch geh Schulhof
Bastei Lübbe / 2012 / 368
Philipp Möller
ISBN: 978-3-404-60696-2

[BdB-E-Book-Rezi] Das Land der sterbenden Wolken

Wieder einmal eine Rezi die ich euch, meinen lieben Lesern, aufgrund der guten Idee hinter der Seite Blogg dein Buch präsentieren kann.

Ein Fantasy Roman. Aufgrund einiger Szenen vielleicht nicht für die Kleinsten Leseratten geeignet. „Das Land der sterbenden Wolken“ von Thomas Lisowsky. Der Dotbooks Verlag war diesmal so freundlich, mir ein Rezensionsexemplar zur Verfügung zu stellen. Meinen Dank an dieser Stelle.

Zu Kaufen gibt es dieses Buch beim Verlag direkt (siehe link oben). Da es sich um ein E-Book im .epub Format handelt, sucht man es bei Amazon vergebens.

Das Buch

… ist wie schon erwähnt ein E-Book. Es ist mein zweites E-Book über das ich eine Rezension schreibe. Sehr gut möglich, dass künftig noch mehr folgen werden. 😉

Und so beginnt es:

„Feuer erhellte den Nachthimmel.
Hunderte Menschen umstanden den weiten Veranstaltungsplatz, der von Laternen in allen Farben eingefasst wurde.“

Zusammenfassung

Kurz: Ein junger unzufriedener Magier und ein alternder Krieger auf Arbeitssuche sind unterwegs auf der Suche.
Etwas länger: Nairod und Raigar sind zwei Charaktere die unterschiedlicher nicht sein könnten. Der eine ein junger Magier auf der Akademie der mit seinem Schicksal hadert. Er würde gerne über eine mächtige (sprich: vorzeigbare) Magieform verfügen. Stattdessen kann er nur aufheben, was andere Magier erschaffen haben. Ein Bannmagier. Eine höchst pazifistische Form der Magie, und das ist natürlich nichts für einen jungen Heisssporn. In gelüstet nach mehr, nach Macht. Da fällt ihm ein Buch in die Hand. Ihm, der sich wo immer möglich vor dem Lesen drückt. Aber dieses Buch ist anders. Er legt es nicht aus der Hand, liesst es in einem Rutsch durch. Und es verändert sein Leben.

Raigar ist ein mächtiger Hühne von einem Krieger der in so mancher Schlacht gekämpft hat. Nun ist er des Kämpfens überdrüssig. Zu allem Elend ist der Herrscher zur Überzeugung gelangt, dass alle ehemaligen Söldner und Krieger weggesperrt oder gar getötet gehören. Schliesslich passen sie so gar nicht in sein neues Friedensreich. Raigar lässt sich das aber nicht gefallen und endet schliesslich mit anderen die wie er gejagt werden auf der Flucht. Dabei begeben sie sich in grosse Gefahr, weil sie in das benachbarte Reich eines gefährlichen Nigromanten fliehen.

Meine Meinung:

Die Geschichte ist gut geschrieben. Der Autor schafft es meiner Meinung nach sehr gut den Ratschlag „Show don’t tell“ zu beherrzigen. Man kommt zwar nach und nach, aber trotzdem ziemlich rasch in die Geschichte rein. Auch die beiden Geschichten der Helden sind gut nachvolliehbar  und bildhaft beschrieben. Was mich jedoch ein bisschen gestört hat sind die vielen Figuren. Ein paar weniger hätten dem Roman gut getan. Und was ich persönlich irgendwie nicht verstanden habe ist, warum sich die Geschichten der beiden Helden so gut wie gar nicht überschneiden. Dem „Klappentext“ meinte ich zu entnehmen, dass die beiden aufeinandertreffen und sich aus der Unterschiedlichkeit eine gute Geschichte ergibt. Meiner Meinung nach hat Herr Lisowsky da einiges an Potential verschenkt. Und Raigar kam bei der ganzen Sache auch deutlich besser weg als Nairod fand ich. Nicht, dass Nairods Geschichte langweilig gewesen wäre, mitnichten. Aber irgendwie nimmt zumindest in meiner Erinnerung die Geschichte Raigars einen wesentlich grösseren Teil des Buches in Anspruch.

Fazit:

Irgendwas zwischen 3 und 4 von 5 Sternen. Leider nach meinem Gefühl eher zu 3 tendierend.

Grundsätzlich eine solide und gute Geschichte. Wenn mein erstes Buch auch so rauskommt bin ich zufrieden. 🙂

Titelbild "Das Land der sterbenden Wolken" von Thomas Lisowsky

 

Das Land der sterbenden Wolken
Dotbooks Verlag / 2012 / 414 Seiten – 1,19 MB
Thomas Lisowsky

ISBN: 978-3-943-83577-9

[BdB-Rezi] Vakuum

Wieder einmal eine Rezi die ich euch, meinen lieben Lesern, aufgrund der guten Idee hinter der Seite Blogg dein Buch präsentieren kann.

Ein Roman, eine Mischung aus Jugendbuch und Thriller. Ein Jugend-Thriller also. „Vakuum“ von Antje Wagner. Der bloomoon Verlag war diesmal so freundlich, mir ein Rezensionsexemplar zur Verfügung zu stellen. Meinen Dank an dieser Stelle. Mein Dank geht aber auch an die Autorin, Antje Wagner, die die Rezensionsexemplare mit einer Widmung versehen hat. Finde ich ein nettes Detail und macht ein Buch gleich viel „sympathischer“

Zu Kaufen gibt es dieses Buch beim Verlag direkt (siehe link oben) oder auch bei Amazon

Das Buch

… ist ein Hardcover. Schon mal ein Plus. Ich liebe Hardcover. Ich weiss, was ein gebundenes Buch – zumindest wenn man es von Hand macht – für einen Aufwand bedeutet. Das Coverbild stimmt wunderbar auf die bedrückende Stimmung ein.

Und so beginnt es:

„Die Sirene heulte los.
Kora war noch nicht fertig. Nur noch fünf Bahnen. Höchstens sechs.“

Zusammenfassung

Kurz: Für ein paar Jugendliche steht plötzlich die Zeit still und sie müssen herausfinden, was los ist.
Etwas länger: Kora macht eine Lehre als Malerin. Das ist Arbeit, und Arbeit ist gut. Denn in der Zelle ist es nur eng und langweilig. Tamara sucht ein Stück ihrer Vergangenheit. Plötzlich bleibt der Zug nach Mannheim stehen und sie wacht auf. Alissa und Leon stehen nach einem kurzen Nickerchen ohne ihre Freunde auf einer Insel in einem Naturschutzgebiet. Hannes, ein ehamliger BMX-er, ist wie besessen von Strassenschildern. Jeden Abend um Punkt 20:30h kontrolliert er ein paar selbst aufgestellte Schilder beim Golfplatz. Sie alle sind so verschieden wie man nur sein kann. Und sie alle verbindet etwas. Etwas Einzigartiges, Geheimnisvolles.

Meine Meinung:

Zuerst wusste ich nicht so recht, was ich davon halten sollte. Zeit bleibt stehen … hm. Und dann? Aber sehr schnell habe ich gemerkt, dass das Thema „Zeit“ nicht das Zentrum der Geschichte ist. Es sind die fünf Jugendlichen. Beziehungsweise das, was sie miteinander verbindet. Ich kann ohne zu spoilern leider nicht viel sagen, aber das Ende ist auf jeden Fall überraschend, nicht vorhersehbar. Und trotzdem stimmig. Anders.
Nur soviel: Es geht um das Alleinsein und um etwas, das weit über gewöhnliche Freundschaft hinausgeht. Und darum, dass man seinem Schicksal nicht einfach ergeben ist, sondern, egal in welcher Lage man sich befindet, etwas verändern kann.
Ein gutes Buch für Jugendliche ab einem gewissen Alter. Es geht zuweilen heftig zur Sache und es werden ernste Themen angesprochen. Trotzdem wird nichts aus blosser Sensationsgier ausgeschlachtet.
Das Buch ist gut und spannend geschrieben. Ich brauchte nicht mal eine Woche um es zu lesen.

Fazit:

Ich schwankte zwischen 4 und 5 Sternen. Letztlich müssen es aber fünf sein, weil mich – nach kurzem Nachdenken – das Ende tatsächlich gänzlich überzeugt hat.
Also: 5 von 5 Sternen und Kaufen.

Vakuum
bloomoon Verlag / 2012 / 304 Seiten
Antje Wagner
ISBN: 978-3-827-05437-1

eBook-Premiere auf BdB

eBook-Premiere auf BdB

Erstmals gibt es auch eBook-Rezensionsexemplare auf Blogg dein Buch (http://www.bloggdeinbuch.de/). Für den Start hat sich Blogg dein Buch den passenden Verlag dazu gesucht: dotbooks (http://www.dotbooks.de/). Der junge Verlag bietet etwas Besonderes: Hier treffen Verlagstradition und digitale Innovation zusammen. Mit viel Liebe zur Literatur und immer die Leser im Blick besticht der Verlag mit einem außergewöhnlichen Programm: Alle Bücher sind vorerst nur als eBooks erhältlich. Dabei ist es immer das Ziel, für die Leser die besten Autoren zu finden und ihre Geschichten zu publizieren – aus allen möglichen Genres, vom Thriller übers Kinderbuch bis zum Ratgeber. Zum Start der Premiere haben sich Blogg dein Buch und Dotbooks eine super Aktion überlegt: Die BdB-Blogger können sich aus acht verschiedenen eBook-Titeln aus verschiedenen Genren eBook-Rezensionsexemplare aussuchen. Wollt ihr einen Krimi, einen Fantasyroman oder doch lieber etwas Erotik? Für jeden ist was dabei, also klickt euch rein unter:
http://www.bloggdeinbuch.de/event/GB5DI9/gewinnspiel-ebook-premiere-mit-dotbooks/

[BdB-Rezi] Australien, ich komme!

Wieder einmal eine Rezi die ich euch, meinen lieben Lesern, aufgrund der guten Idee hinter der Seite Blogg dein Buch präsentieren kann.

Ein Kinderbuch. Ja, schliesslich will ich ja bis in ein paar Jahren mein eigenes fertig haben. Es ist „Australien, ich komme!“ von Thilo Reffert vom Little Tiger Verlag freundlicherweise zur Verfügung gestellt. Meinen Dank an dieser Stelle.

Zu Kaufen gibt es dieses Buch beim Verlag direkt oder auch bei Amazon

Das Buch

Ist ein handliches Hardcover. In Zeiten von Handy und Kindle finde ich es schön, richtige Bücher in der Hand zu halten und auch meinen Kleinen weitergeben zu können.

Und so beginnt es:

„Ich liege im Schatten unter einem Wassertank. Weiter hinten zetern die Emus. Und vor dem Zaun stehen Menschen. Diese Menschen waren eben noch in Indien oder Afrika. Jetzt stehen sie hier, nur ein paar Schritte weiter, vor dem australischen Outback.“

Zusammenfassung

Kurz: Wombat will zurück zum Uluru, um Unglück von seinen Besitzern abzuwenden
Etwas länger: Chris schenkt Eva zum Geburtstag ein neues Haustier: Einen Wombat, bzw. ein Wombat Weibchen, wie sich später dann auch herausstellt. Aber Wombat fühlt sich verständlicherweise unwohl in einer Wohnung, in der sie nicht graben kann. Denn das tun Wombats, sie buddeln Tunnel in den Boden. Aber ihre neuen Besitzer wollen, dass es Wombat – so heisst sie vorläufig – an nichts fehlt, also bauen sie ihr ein Gehege im Garten. Und damit sich Wombat auch ein bisschen heimisch fühlt, darf natürlich ein Stück vom Uluru, dem grossen roten Sandstein in Australien, nicht fehlen.
Wombat ist entsetzt. EIN STÜCK VOM ULURU? HIER? Sie weiss natürlich was das bedeutet: Unglück. Wombat braucht nicht lange um zu wissen, was sie zu tun hat. Sie schiebt den Stein in ihren Beutel und macht sich auf den Weg nach Australien. Was sie dabei alles erlebt, lernt und wen sie dabei alles kennenlernt, na, das musst du schon selber nachlesen.

Meine Meinung:

Ein gelungenes Kinderbuch. Vor allem das Ende finde ich sehr schön und die Antworten die Wombat vom weisen Känguruh bekommt haben mich positiv überrascht. Für Kinder die schon einigermassen lesen können ein supertolles Buch, bei dem sie ganz nebenbei auch noch ein bisschen was über Geographie, Australien und natürlich Wombats lernen. Auch Dinge wie Tapferkeit, Loyalität, Freundschaft spielen eine wichtige Rolle. Und trotzdem hat man nie das Gefühl, dass da wer den moralischen Zeigefinger hebt.
Aber was habe ich auch erwartet, wo Tigerente drauf ist, ist auch Tigerente drin. Einfach schön.

Fazit:

5 von 5 Sternen. …

Australien, ich komme!
Little Tiger Verlag / 2012 / 144 Seiten
Thilo Reffert
ISBN: 978-3-931-08182-9

[BdB-Rezi] Ready Player One

Wieder einmal eine Rezi die ich euch, meinen lieben Lesern, aufgrund der guten Idee hinter der Seite Blogg dein Buch präsentieren kann.

Ein Roman, und zwar einer der nostalgischen Sorte. „Ready Player One“ von Ernest Cline. Der Penhaligon Verlag war diesmal so freundlich, mir ein Rezensionsexemplar zur Verfügung zu stellen. Meinen Dank an dieser Stelle.

Zu Kaufen gibt es dieses Buch beim Verlag direkt (siehe link oben) oder auch bei Amazon

Das Buch

… ist ein Hardcover. Schon mal ein Plus. Ich liebe Hardcover. Ich weiss, was ein gebundenes Buch – zumindest wenn man es von Hand macht – für einen Aufwand bedeutet. Das Coverbild macht gleich klar worauf man sich einlässt: Eine Reise ins Meer der Nostalgie der 80-er Jahre.

Und so beginnt es:

„Jeder in meinem Alter erinnert sich daran, wo er war und was er gerade getan hat, als er zum ersten Mal von dem Wettbewerb hörte. Ich sass in meinem Versteck und schaute Zeichentrickfilme, als mir der Newsfeed dazwischenfunkte: In der vergangenen Nacht war James Halliday gestorben.“

Zusammenfassung

Kurz: Ein Teenager geht auf die Suche nach einem Easter Egg.
Etwas länger: Wade Owen Watts (wie Herr Cline wohl auf diese Initialen gekommen sein mag? 😉 ) lebt zwar, hat aber nicht wirklich ein Leben. Zumindest nicht in der Realität. Denn da gibt es nicht viel, für das es sich zu leben lohnt. Aber in der OASIS, einer virtuellen Realität, da tobt bald wieder die Suche nach einem unglaublichen Schatz. Und Wade, auch bekannt als Parzival, ist ein Jäger. Ein Jäger des unglaublichen Schatzes. Einer von vielen.

Meine Meinung:

Ich bin ja ein Kind der 80-er, und daher komme ich nicht umhin, von diesem Buch zu schwärmen. So viele Erinnerungen wurden wach, die meisten davon gut. Herr Cline zaubert die „gute alte Zeit“ zwischen zwei Buchdeckeln hervor. Beim Lesen habe ich häufig gedacht: „Ja, genau, so war es!“. Mit am besten gefiel mir die Szene, in der Parzival zu seinen drei Mitstreitern dazustösst und wie sie sich gemeinsam dem Feind entgegenstellen. Die Beschreibung dieses Ereignisses stellt so manch heroisch-gut-gemeintes in den Schatten.
Und die Ideen, die Rätsel, die vielen kleinen Anspielungen, einfach Herrlich.

Fazit:

Unbedingte Kaufempfehlung. 5 von 5 Sternen. PUNKT!

Ready Player One
Penhaligon Verlag / 2012 / 512 Seiten
Ernest Cline
ISBN: 978-3-764-53090-7

[BdB-Rezi] 110 – Ein Bulle hört zu

Wieder einmal eine Rezi die ich euch, meinen lieben Lesern, aufgrund der guten Idee hinter der Seite Blogg dein Buch präsentieren kann.

Diesmal ist es kein Roman, sondern eher sowas wie ein autobiographisches-Sach-und-Tagebuch. Genauer gesagt geht es dabei um „110 – Ein Bulle hört zu“ von Cid Jonas Gutenrath, welches mir der Ullstein Extra Verlag zur Verfügung gestellt hat. Meinen Dank an dieser Stelle.

Zu Kaufen gibt es dieses Buch beim Verlag direkt oder auch bei Amazon

Das Buch

… ist in meinem Fall ein schwarzes Paperback auf dem von weitem sichtbar die Notrufnummer der Deutschen Polizei prangt. Und das Gesicht des Mannes, der diese ganzen Geschichten erlebt und zu Papier gebracht hat.

Und so beginnt es:

„Was immer Sie gleich lesen oder denken werden:
Ich trage das Vereinstrikot der schwarzen Bären
und werde es verteidigen und ehren.
Ich bin ein Polizist.

Zusammenfassung

Kurz: Ein Polizist nimmt bei 110 Anrufe entgegen und berichtet darüber.
Etwas länger: El Cid Jonas Gutenrath – wie er mit vollem Namen heisst – ist Polizist. Und er hört zu. Das macht er mit Seele. Und mit einem der Situation angepassten Mass an und einer gelungenen Mischung aus norddeutscher „Kühle“ und Berliner Schnauze.

Meine Meinung:

In diesem Buch ist wirklich alles vertreten und Herr Gutenrath hat nicht zuviel versprochen wenn er sagt, dass jeder etwas für sich mitnehmen kann. Ich würde sogar soweit gehen zu sagen, dass jeder etwas für sich mitnehmen sollte.
Da ist z.B. Felix, ein behinderter junger Mann der einfach nur mitteilen wollte, dass er für seine Mutter etwas gebastelt hat. Herr Gutenrath ist so erfrischend weit davon entfernt abgestumpft zu sein, dass er sich von Felix‘ Fröhlichkeit anstecken lässt, obwohl oder vielleicht grade weil er einen schlechten Tag hinter sich hat.
Bei anderer Gelegenheit erinnert er mich daran, wo ich am 11. September war und zeigt, zu welch widerwärtigem Verhalten manche Menschen fähig sind.
Er ist bei all dem Negativen das er täglich erlebt aber weit davon entfernt abgestumpft zu sein. Wie er den Rocker, der stink wütend anruft um sich auszukotzen wieder runterholt gehört eigentlich in jedes Lehrbuch über Konfliktbewältigung.
Am besten hat mir jedoch die Aussage gefallen, womit die “wirklich harten Kerle“ unterwegs sind. Wie, das wisst ihr nicht? Dann lest es nach.

Fazit:

Unbedingte Kaufempfehlung. Und das aus gutem Grund. Herr Gutenrath hinterlässt nicht nur einen starken Eindruck, sondern macht auch den Selbigen, dass er wirklich weiss wovon er spricht. Man nimmt es ihm ab. Und ich habe den Eindruck gewonnen, nicht gegen ihn pokern zu wollen. Nicht so sehr wegen seines vermutlichen Pokerfaces, sondern weil … ach ne, das behalte ich für mich. 😉
5 von 5 Sternen. Die Geschichten lassen wirklich niemand kalt. Jedenfalls niemanden mit einem Herz aus Fleisch und Blut. Ich habe gelacht, geweint, war nachdenklich und habe „Dinge“ in dem Buch gefunden, die es Wert sind sich näher damit auseinander zu setzen.
Ach, und wer mal ein Ohr voll nehmen und wissen möchte, was für eine Quasselstrippe dieser Herr tatsächlich ist, hier gibt’s ein Interview

Titelbild "110 - Ein Bulle hört zu"

110 – Ein Bulle hört zu
Ullstein Extra Verlag / 2012 / 400 Seiten
Cid Jonas Gutenrath
ISBN: 978-3-864-93001-0

[BdB-Rezi] Ausgefressen

Ich bin durch „Zufall“ (ein Synonym für „ich weiss nicht mehr wie“) auf die Seite Blogg dein Buch gestossen. Da kann man sich für Rezensionsexemplare von Büchern bewerben und wenn dem Verlag, der die Bücher zur Verfügung stellt der eigene Blog, der ein paar wenige Bedingungen erfüllen muss, zusagt, dann, ja dann ist man bald glücklicher Besitzer seines Wunschbuches. Man muss es bloss innerhalb von 30 Tagen lesen und anschliessend eine Rezension im eigenen Blog darüber verfassen.

In meinem Fall – es war mein erstes Mal – handelte es sich um „Ausgefressen“ von Moritz Matthies, welches ich freundlicherweise vom Scherz Verlag (Fischer) zur Verfügung gestellt bekommen habe. Meinen Dank an dieser Stelle.
Zu Kaufen gibt es dieses Buch unter anderem bei Amazon

Bewerbungsgrund:
Ich lese gerne. Und ich „gewinne“ gerne bei Verlosungen etc. Und ich schreibe gerne. Es liegt also auf der Hand, dass ich früher oder später bei BdB landen musste. Mit Erdmännchen kann/konnte ich nicht wirklich viel anfangen. Mein Vater jedoch liebt sie und benutzt seine Enkelin lediglich als Vorwand, um im Zoo diese kleinen Kerlchen zu beobachten. Jedenfalls ist das meine Vermutung.

Das Buch

… ist ein ungewöhnlich gestaltetes Paperback. In den Einbandseiten findet man einerseits den Stammbaum, andererseits den Plan des Zoos. Ich war noch nie im Berliner Zoo, stelle mir das Original aber etwas grösser vor. 😉

Und so beginnt es:

„Es ist Liebe“, sage ich.
„Elsa?“ Rufus bekommt Schnappatmung. „Biologisch gesehen ist das sexuell hybrid.“
„Rufus. Kannst du nicht reden wie alle anderen Erdmännchen?“
„Gut. Du bist pervers!“

Zusammenfassung

Kurz: Erdmännchen(clan) und Privatdedektiv mit mehr Scotch als Blut in den Adern lösen Vermissten-Fall
Etwas länger: Ray ist seine Welt zu eng, und das vor allem im übertragenen Sinne. Ray ist nämlich ein Erdmännchen, oder wie er es lieber nennt: Ein Erdmann. Vor allem wenn ihn sein belesener Bruder Rufus (was man aus weggeworfenen Zeitungen so alles lernt) auf Rays nicht ganz so heimlich Angebetete Chinchilla Dame Elsa anspricht. Und dann gibt’s noch Rocky und Roxy, beide nicht sehr schlau und Rocky ist ein bisschen grob, hat aber das Herz am richtigen Fleck und mehr Mut als für einen ganzen Erdmännchen-Clan gut wäre. Die vier ‚R‘ stammen alle aus dem selben Wurf. Neben diesen vier Charakteren gibt es natürlich noch weitere im Clan. Besonders tut sich der grabwütige und traubenzuckersüchtige vierte Wurf hervor. Nämlich durch besondere Grab-Wut und, genau, seine kollektive Traubenzuckersucht.

Und dann gibt es noch Phil, den Privatdedektiv, der durch Zufall entdeckt, dass er Erdmännisch versteht. Allerdings erst ab einem bestimmten Scotch-Pegel.

Und dann sind da noch die beiden Schüsse in der Nacht, die die ganze Handlung in’s Rollen bringen.

Und natürlich kommen auch die anderen Tiere im Zoo nicht zu kurz. Mit am besten haben mir die Mafia-Affen gefallen. Ich kann mir den Silberrücken-Paten wunderbar mit Brandos Stimme vorstellen 😉 Nashörner finde ich seit dem Buch allerdings nur noch blöd und für den einen oder anderen Witz gut.

Meine Meinung:

Ein locker-flockig geschriebenes Buch, das man einfach mal so wegliesst. Eigentlich hatte ich es schon vor Tagen durch, kam nur nicht zum Rezi Schreiben 😉 Echt, das Buch ist perfekt für zwischendurch, im Zug, in der Mittagspause usw. Vorausgesetzt, man schert sich nicht darum, was die anderen von einem denken wenn man dauernd schmunzelt oder gar loslachen muss.
Die Sprache ist mancherorts vielleicht etwas „knackig“, aber wer, ausser der Person die nicht Moritz Matthies ist, weiss denn schon so genau, wie Erdmännchen ticken? 😉

Fazit:

Für alle die gerne zwischendurch mal etwas Leichtes, und dennoch nicht einfach nur Seichtes haben wollen, die gerne lachen und für die Bücher nicht nur über die schwierigen und gewichtigen Themen zu handeln haben: Unbedingte Kaufempfehlung.
4,5 von 5 Sternen. Die Geschichte etwas anspruchsvoller und es hätte für fünf Sterne gereicht.

Ausgefressen
Scherz Verlag (Fischer) / 2012 / 272 Seiten
Moritz Matthies
ISBN: 978-3-651-00026-1