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Teilrezi: Der Name des Windes

Selten passiert es mir, dass mir ein Buch aus einer Trilogie nach knapp der Hälfte so gefällt, dass … aber ich muss etwas ausholen.

Kvothe, der Protagonist, spielt ein Lied über eine tragische Liebesgeschichte. Ein Paar dass einander verliert, wiederfindet und wieder verliert. Die Beschreibung, wie er das Lied trotz aller Widrigkeiten vorträgt und wie er selber und einige der Zuhörer darauf reagieren haben mir selbst beinahe die Tränen in die Augen getrieben. Und ich habe das Lied (das es vermutlich leider gar nicht gibt) noch nicht mal gehört. Ich habe nicht gesehen, wie er mit blutender Hand (die 7. Saite war gerissen und hatte ihm eine blutige Strieme verpasst) und sechs statt sieben Saiten gespielt hat. Und ich habe auch nicht die Erleichterung gesehen, als sich plötzlich doch eine Frauenstimme erhob und den weiblichen Part des Liedes sang. Nichts von alledem.
Und dennoch musste ich beinahe weinen.

„Der Name des Windes“ von Patrick Rothfuss.

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