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Leseliste für die Ravenport Sci-Fi Challenge

Der Dani Vega hat zusammen mit seinem Kumpel, dem Lordprong eine Sci-Fi Lese Challenge ausgerufen. Hier ist nun meine vorläufige Leseliste. Möglich, dass sie sich noch ändern wird, aber nicht mehr sehr wahrscheinlich.

Für mich ist fast alles dabei. Einige der hier aufgeführten Bücher lese ich nicht zum ersten Mal, andere „kenne“ ich dem Namen und ihrem Ruf nach und wieder andere sind mir gänzlich unbekannt. Aber das ist spannend, bis in etwas mehr als zehn Monaten werde ich wissen, ob aus meiner Sicht hauptsächlich Perlen oder eher Nieten darunter sind.

Ich will mit dieser Liste keinen der anderen Teilnehmer zu irgendwas bewegen, weder es mir (mit den Büchern die zu lesen sie beabsichtigen) gleich zu tun noch das Gegenteil. Es ist eher für mich, damit ich weiss, was auf mich zu kommt, damit ich Planen kann und sehe, welches Buch ich unter welchen Umständen lesen kann (Zeit und … äh, eigentlich nur Zeit, sie ist das entscheidende Kriterium).

Damit die Bücher leichter den einzelnen Stationen der Sci-Fi Challenge zugeordnet werden können habe ich deren Bezeichnung jeweils mit angegeben. Und dass manche Bücher in mehreren Stationen auftauchen, ist in erster Linie die Schuld deren Autoren, die ein „zu vielseitiges“ Werk geschaffen haben.

Sonne – „Solaris“ von Stanislaw Lem
Merkur – „Spektrum“ von Sergej Lukianenko
Venus – „Das Kantaki Universum – Diamant“ von Andreas Brandhorst
Erde – „Der letzte seiner Art“ von Andreas Eschbach
Mars – „Krieg der Klone“ von John Scalzi
Jupiter – „Perry Rhodan 2500 – 2525 – Stardust Zyklus“ von div. Autoren
Saturn – „Diamond Age“ von Neal Stephenson
Uranus – „Herr aller Dinge“ von Andreas Eschbach
Neptun – „Zeitschiffe“ von Stephen Baxter
Pluto – „Eine Handvoll Venus“ von Frederik Pohl, Cyril M. Kornbluth

Eine Erklärung oder Legende der Stationen findet man hier

BTW: Meldet euch doch auch für die Sci-Fi Challenge an, je mehr Leser und Rezensierer mitmachen desto besser und interessanter!

UPDATE: Es gab einige Umstellungen der Liste. Das hängt hauptsächlich damit zusammen, dass ich Bücher grade nicht finde (Umzug) oder sie mir doch „unpassend“ für die vorgesehene Station erscheinen.

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Kommentar

  1. Toll. Das klingt schon mal sehr interessant.

    Zur Foundation will ich dir einfach gesagt haben: ich find das Buch grossartig, aber es ist sowas von aufs Kleinste durchdacht und dicht, dass es manchmal fast schon zur Tortur wird, es zu lesen. Aber am Ende ist man einfach beeindruckt. Lohnen tut sich’s auf jeden Fall, du musst halt einfach etwas mehr Zeit einrechnen, als für ein anderes Buch mit gleichem Umfang.

    Wegen Einbinden der Leseliste muss ich noch überlegen, wie ich es am besten mache, werde es aber noch tun.

    Jedenfalls freue ich mich schon auf deine ersten Challenge-Rezis.

    Gruss

    • Hi Vega

      Du musst die nicht einbinden. Wie gesagt, ich habe das wirklich eher für mich gemacht. Wenn es anderen Hilft, um so besser.

      Wegen _Jupiter_: Ich habe mir noch „Dune“ überlegt … aber das ist ja fast noch umfangreicher. Naja, fast.

      GM

  2. Moin.
    Danke für die Aufnahme meines Vorschlags für den irdischen Teil 🙂
    Zum Thema Jupiter hätte ich dann noch 2010 vorgeschlagen, dass ich mir irgendwann einmal reintun möchte und das ja im Wesentlichen in der dortigen Umlaufbahn spielt. Solaris als Buch zu lesen ist mir noch garnicht eingefallen (ich bin etwas überrascht), müsste ich aber wohl tatsächlich mal machen. Die moderne Verfilmung (mit George Cloney) ist ja wirklich grottenschlecht, während das russische „Original“ ja eigentlich schon Kult ist.
    Foundation zu lesen (wie überhaupt alles von Asimov) habe ich als sehr angenehm empfunden.
    Was zum Henker hat Dune mit dem Jupiter zu tun?

    • Hi Rowi 😉

      Gerngeschehen.

      „Jupiter“ ist nicht wörtlich zu verstehen. Auf der Seite von Dani werden die einzelnen Stationen erklärt. Es handelt sich um „Subgenres“ der Sci-Fi, um Kategorien. Der Jupiter steht, wenn ich mich recht entsinne, für „Space Opera“. Daher wäre 2010 vermutlich eher nicht das passende. Das würde eher in den Bereich „KI/Roboter“ oder eben „Erdgebunden/-bezogen“ passen, je nach Standpunkt.

      Über den Film „Solaris“ habe ich bisher auch noch nichts gutes gehört, aber Lem ist einer der „klassischen“ Autoren der Sci-Fi. Er MUSSTE einfach vertreten sein, genauso wie Asimov.

      Und übrigens: Willkommen! 😉
      Gruss
      Marc

  3. Wenn ich mich grad einschalten darf, @rowi, du scheinst auch ein Fan von Science-Fiction zu sein. Schau dir doch mal die Hauptseite der Challenge an (http://ravenport.ch/sf-challenge). Wäre toll, wenn sie dich zum Mitmachen bewegen könnte 🙂

    So, fertig Werbung.
    Wegen der Foundation nochmals… Ich wollt sie dir nicht ausreden, Marc. Ich hab sie mal gelesen und war am Ende einfach so baff, dass ich mich nicht getraut hatte, eine Rezi zu schreiben. Gut, das war ganz am Anfang von raVenport gewesen, aber trotzdem.
    Sie ist wirklich empfehlenswert. Solltest du dich am Ende doch dagegen entscheiden, werde ich sie mkr wohl nochmals vornehmen. Oder ich mach es so oder so 🙂

    Gruss

    • Du hast sie mir nicht ausgeredet, keine Sorge. Das andere kenne ich schon und habe ich ja erst vor zwei, drei Wochen gehört, in der ungekürzten Fassung wohlgemerkt. 😉 Ich könnte also immernoch, sollte ich die Trilogie nicht schaffen (insgesamt doch immerhin etwa 1000 Seiten), auf das Buch von Lukianenko zurückgreifen. Aber das möchte ich nach Möglichkeit vermeiden. Zur Zeit lese und höre ich noch „Spektrum“, das ist auch von ihm und gefällt mir sogar fast noch besser, vielleicht passe ich die Liste ja auch noch an? 😉 Das wäre dann die Nr. 3 bei den Space-Operas.

      Gruss
      Marc