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Sci-Fi aus dem Osten

Jaja, wusste ich erst auch nicht, dass es solche gibt. Gut, gehört habe ich beide Namen schon, aber wirklich was damit anfangen konnte ich nicht. Im einen Fall schon, aber dass Sergej Lukianenko auch Sci-Fi schreibt war mir neu. Jetzt bin ich grade an „Sternenspiel“ zu lesen, bzw. hören. Und was soll ich sagen: 5 Minuten hören und ich war in der Geschichte drin ohne Aussicht auf einen Ausweg. Er schreibt flüssig, sofern das überhaupt möglich ist ins Deutsche rüber zu nehmen, und leicht. Ich wollte sofort nur noch eins MEHR! Mit dem Hörbuch, das glücklicherweise nicht gekürzt ist – was denken die Leute sich eigentlich dabei ein Hörbuch zu kürzen? Ein Buch wird ja auch nicht gekürzt.

Ich muss da jetzt mal kurz ausholen: Ich finde es absolut inakzeptabel, Bücher, die von den jeweiligen Autoren geschrieben wurden einfach so zu kastrieren. Wer sind die Vertoner von Büchern, dass sie sich anmassen zu entscheiden, welcher Teil vom Buch nun wichtig ist und welcher nicht? Leider war mir bei meinen ersten Hörbüchern nicht bewusst, dass „gekürzt“ tatsächlich „kastriert“ meint. Jajaja, natürlich kommt „der Inhalt“ immernoch irgendwie rüber. Aber ganz bestimmt nicht so, wie er es hätte können und _sollen_. Mein Aufruf an alle Hörbuchverlage lautet also: Kürzt nicht! Lieber zahlen wir die paar wenigen Euro mehr, dafür haben wir das richtige Hörbuch, so wie es sein soll. So. Und damit ich jetzt nicht noch böse werde klemme ich hier ab.

Zurück zum Thema: Sergej Lukianenko und Stanislaw Lem. Von Letzterem lese ich ja grade „Solaris“. Auch sehr packend, bereits nach noch nicht mal 20 Seiten. Gutes Buch. Muss ein gutes Buch sein, sonst hätte ich es wohl nicht gekauft oder zumindest gleich wieder weiter verkauft. Wie es ausgeht? Weiss ich nicht. Eine Ahnung habe ich zwar, aber wenn das Buch so gut ist wie ich denke, ist die falsch. 😉 Ich darf also gespannt bleiben.

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Kommentar

  1. Das Gemeine an guten mehrbändigen Büchern ist oft, dass nach einem ziemlich bis sehr guten Ende die Fortsetzung wieder ein paar Gänge zurückschaltet, um dann – sonst wäre es ja kein gutes Buch – mehr oder weniger schnell eine Spannungssteigerung herbei zu führen. So geschehen bei Sergej Lukianenkos „Sternenspiel“ und „Sternenschatten“. Aber wenigstens – und das ist doch auch schon ziemlich viel – kann ich mich nun auf rund 16 Stunden Hörspass einstimmen. 🙂